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Nachruf für Hans von Amelen
Hans von Amelen ist tot. Er starb am 7. Mai 2007, 87-jährig nach schwerer Krankheit. Ich hatte seit 2003 immer wieder Gelegenheit, seine legendären
Diavorträge über den Umbau des Hochbunkers in die heutige Kirche St. Sakrament mit zu erleben. Denn im Anschluss daran übernahm ich jedes Mal die Führungen durch die unter der Kirche liegenden originalen
Bunker-Schutzzellen.
Hans von Amelen war mir ein wundervoller Lehrer und Freund. Er war dankbar, dass ich seine Arbeit unterstützte, als er immer schwerer gehen konnte. Aus diesem Grunde beschloss ich, seinen
Diavortrag mit all den humorvoll präsentierten Erlebnissen und rheinischen Sprüchen in einem Dokumentarfilm für die Nachwelt festzuhalten. Stets würdigte er in seinen Vorträgen die vorbildliche christliche Haltung
seines Freundes Dr. Carl Klinkhammer, mit dem er nahezu 50 Jahre zusammengearbeitet hatte.
Heute bin ich dankbar und glücklich, dass wir den Dokumentarfilm noch fertigstellen konnten. Denn Ironie des
Schicksals: Als wir den letzten Take im Kasten hatten, stürzte Hans von Amelen in seiner Wohnung und war seit diesem Tage nicht mehr in der Bunkerkirche. Wir standen in ständigem Kontakt, und es war für ihn eine
große Freude, seine Arbeit in diesem Film dokumentiert zu sehen. Er hatte so sehr gehofft, dass ich seine Arbeit an der Bunkerkirche fortsetzen würde, und ich hätte ihm diesen Wunsch gern erfüllt und mein
Versprechen eingehalten. Doch kam es leider anders, wie Sie hier nachlesen können.
Ulla Sommers
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